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Wie bearbeitet ihr eure Bilder?


fmei
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Hallo,

mich würde interessieren wie und mit welcher Software, ihr eure Bilder bearbeitet? Vielleicht gibt es Tipps die ihr verratetet die vieleicht nicht so bekannt waren.

Macht ihr eine retusche um störende Elemente zu entfernen?

Plant ihr schon beim fotografieren wie das fertige Bild aussehen soll?

Endspricht das Ergebnis euren Erwartungen?

Ich freue mich auf eure beiträge.

 

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Hallo,

ich nutze zur Entwicklung und "Verwaltung" meiner Bilder tatsächlich Canons DPP und bin eigentlich in den meisten Fällen auch ganz zufrieden mit dem Programm. Eine Retusche kommt schon mal vor, ist aber nicht die Regel. 

Ob ich beim Fotografieren schon darüber nachdenke wie das fertige Bild aussieht liegt in der Regel daran, wie viel Zeit ich für Motivfindung und Motivauswahl habe. Reicht die Zeit, dann stelle ich mir schon vor dem Auslösen vor wie das Bild aussieht.

Wenn ich mir im Vorfeld ein Bild vom Bild mache bekomme ich es auch eigentlich in der Nachbearbeitung für meine Ansprüche ganz gut hin.

Viele Grüße

Tom

 

Kleiner Nachtrag: Für Bildkorrekturen wie Äste entfernen oder ähnliches Nutze ich Affinity Photo.

Edited by Tom B-Punkt
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Hi, z.Zt. nutze ich das neue DxO PhotoLab 5 und bin sehr zufrieden.
Vor allem der RAW-Konverter und die Linsenkorrektur hat es mir angetan.

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---------------------------
Gruß Gerd
www.elektromodellflug.de

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Moin,

das lässt sich nicht eindeutig sagen, da nicht alles immer gleich läuft.

Vor allem seit ich die R5 habe, ist die RAW Verarbeitung stark zurückgegangen. Die JPGs sind um so viel besser geworden, dass diese oft vollkommen ausreichend für die weitere Nutzung sind. Natürlich nich zu 100% und ich speichere generell alles im RAW Format als "Rückversicherung",  diese RAWs aber nicht immer entwickle. Des Öfteren reicht es aus, die darin eingebettete JPGs zu extrahieren  (geht auf Kommandoebene blitzschnell). Für die Bearbeitung nutze ich seit fast 10 Jahren die alte PS Version (CS6) - Zuschnitt kleine Korrekturen, Perspektive etc. Für die RAW Entwicklung - falls nötig - DPP oder eine andere Software, da CameraRaw der CS6 Version, die neuere Kameras nicht unterstützt und für Abo habe ich prinzipiell Null Bock. CaptureOne für RAW Entwicklung habe ich probiert, mag ich aber nicht, da es Dateisystem mit abertausenden Dateien und Verzeichnissen ganz gekonnt zumüllt. Das könnte man auf Datenbankbasis deutlich eleganter lösen. Vom LR, mit dem ich nie richtig warm geworden bin, habe ich bereits gänzlich Abstand genommen. LR Gesamtkonzept passt mir einfach nicht, egal wie populär und etabliert zu sein mag. Bin halt durch die IT in meinen Vorlieben "geschädigt" und mag es so, wie ich es mag. Die letzte LR Box-Version versteht die CR3 der R5 sowieso nicht und für Abo - s. oben...

Als allgemeinen Bildbrowser nutze ich ACDSee (letzte Version supported auch R5), für Verwaltung eine selbstgeschriebene Software, für Bildbearbeitung Photoshop CS6.  Software wie PhotoLab und Ähnliches, wo viele Presets und Bild-Looks als "Stanze" angeboten werden, meide ich grundsätzlich und versuche meine Ziele "von Hand" zu erreichen.

Generell zu Deinen Fragen - ja ich plane das Bild (soweit möglich) bereits vor/bei der Aufnahme. Überlege  was und wie ich es auf den Sensor bringe, um späteren  Bearbeitungsaufwand zu minimieren. Das ist bestimmt auch den zig Jahren Arbeit mit Dias geschuldet.  Da war nichts mit Retusche. Entweder saß alles, oder wurde entsorgt.  Bei DIGI hat sich das etwas, oder etwas mehr 🙂 relativiert und ich nehme auch bewusst einige "fehlerhafte" Szenen auf, wenn es nicht anders geht. Da wird schon mal etwas ausradiert, wenn das beim Fotografieren nicht zu vermeiden war, oder dem gewünschten Ziel nicht zuträglich scheint. Bei der digitalen Fotografie ist man auch nicht auf das 2:3 festgenagelt, wie es bei 24:36mm Dias der Fall war, daher verändere ich auch gerne die Seitenverhältnisse, wobei auch das wird meistens bereits beim Fotografieren grob verplant und es wird dann etwas großzügiger aufgenommen. 

Das bedeutet aber keinesfalls, dass alles Kalkül ist. Spontane und unüberlegte Fotos, Spaßfotos oder freche Aufnahmen sind auch drin. Sonst wäre das Leben zu öde. 

Ob Ergebnisse den Erwartungen entsprechen? Meistens und im ersten Moment ja 🤩, später kommt es schon vor🤮, dass man das eine oder andere doch anders machen würde.

Wenn einem die Ergebnisse immer gefallen, dann ist er entweder perfekt oder nicht selbstkritisch genug. Es wird immer etwas geben, was man etwas anders ...

Kurz gesagt - der Weg ist das Ziel  und man soll immer weiter voranschreiten 

Edited by allkar
Korrektur
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Ich habe das Adobe Abo, LR und PS. Finde es für den Preis absolut in Ordnung.
Für 90% der Bilder reicht mir LR.PS brauche ich hauptsächlich um die Stacks zu verrechnen!
Für großartige Korrekturen und Bearbeitung fehlt mir leider das Know how 😳

Die Ergebnisse entsprechen leider selten denn Erwartungen 🙄
Aber ich gebe nicht auf und Übe weiter!

LG Mario

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Ich habe auch das Abo LR und PS, für andere Kameras auch Capture One in älterer Version. PS 2021 benutze ich fast ausschließlich. Ich habe schon eine Vorstellung, wie das Bild aussehen soll. Mit der R6 ist der Bearbeitungsaufwand relativ gering. Ich hebe gelegentlich die Tiefen an oder korrigiere eine Vignettierung (oder füge sie hinzu, um das Motiv mehr herauszuheben), korrigiere Belichtungsfehler. Die R6 ist da sehr robust, zu dunkle Bilder lassen sich wunderbar aufhellen. Dafür benutze ich nur RAW, manche JPGs sind aber so gut, dass ich damit nichts mache. Mein Endergebnis ist immer ein TIFF schon der Stabilität der Dateien wegen. Störende Elemente wie einen hereinragenden Ast oder die Hand eines Passanten entferne ich mit der Bereichsreparatur. Ich bin ja kein Journalist und ein Maler würde es auch so machen. Ansonsten gibt es kein Rezept für jedes Bild - das hängt ganz von der Aufnahme ab. Mal nutze ich die Gradationskurven, mal die Tonwertkorrektur, Gamma, Dynamik... oder setze Komposite zusammen.

Ob es immer so kommt wie geplant? Ich bin mit den Ergebnissen oft zufrieden, auch manchmal überrascht, insgesamt würde ich aber nicht sagen, dass die R6 zu einer besonders realistischen Wiedergabe neigt (wie ich sie sehe!). Jeder Hersteller strickt die Firmware und die Profile eben so, wie er meint, dass die Kamera sich am besten verkauft. Was will man? EIne realistische Erinnerung? Ein kleines (oder großes) Kunstwerk? Hat alles was für sich.

Meine Aufnahmen landen in thematischen und datierten Ordnern (ohne LR; ich hasse das).

Edited by EUse
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Danke dass ihr uns allen Einblick in eure Bildbearbeitung gewährt.

Bei mir sieht das wie folgt aus.

Ich fotografiere mit der R6 im RAW-Format (eigentlich schon immer seit dem ich eine Digitale Kamera besitze). Konvertiere die Bilder, wo ich sehen kann das viel Bearbeitung nötig ist, in eine PNG-Datei und bearbeite die Dateien dann in LR6 bzw Photoshop CS6. Bei Motiven die nicht viel Bearbeitung benötigen wird auch mal DPP und ACDSee bemüht um schnell Ergebnisse zu bekommen.

In der Regel plane ich die Bilder und versuche eine gewisse Stimmung zu erzeugen. Dazu darf auch mal retuschiert werden um störende Elemente zu entfernen.

vor 16 Minuten schrieb EUse:

Meine Aufnahmen landen in thematischen und datierten Ordnern (ohne LR; ich hasse das).

Da ist es bei mir genau so.

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vor 11 Stunden schrieb fmei:

Bei Motiven die nicht viel Bearbeitung benötigen wird auch mal DPP und ACDSee bemüht um schnell Ergebnisse zu bekommen.

Moin, DPP und schnell? Das ist wohl ein Widerspruch in sich😉. Verarbeitung läuft zwar zügig, speichern bzw. exportieren lässt aber auf sich warten.

Gleichwohl kann man damit wirklich gute Ergebnisse zaubern. ACDSee hinkt mit den Objektivprofilen hinterher, ist also eher bei unkomplizierter Bearbeitung brauchbar.

Was mich überrascht hat, kann die PSU2022 Version auch die komprimierte CR3 Dateien der R5 verarbeiten - entgegen der Fußnote in der Beschreibung, die dieses bestreitet. Das werde ich da anmerken (bin bei Kanadiern im Beta Programm). Den Weg über PNG nutze ich gar nicht, eher PSD für die Bearbeitung und TIFF für Ablage.

Die Aufnahmen landen in einer, strikt nach Timestamp orientierten Struktur. Die thematischen Zusammenhänge werden mittels SQL-DB festgehalten. So kann ich sowohl nach Datum, als auch nach Themen, Aufnahmeorten oder Technik (Kamera Optik etc) schnell fündig werden.

Was ich noch vergessen habe - alle Bilder sind bei mir mit Geokoordinaten versehen, da ich früher, als das Reisen noch unproblematisch war, sehr viel um die Kugel unterwegs war. Da gleichen sich schon mal einige Szenen, Landschaften und Orte und nach einigen Jahren ist das schon hilfreich, mit einem Klick an der Location zu landen.

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Früher war ich ja ein ausgesprochener  ooC-Fan. Das war zu den Zeiten als ich noch mit Pentax DSLR + Sigma Optik unterwegs war.
Ich bin dann in diversen Foren auf Fotografen gestoßen, die mir einredeten, das ginge überhaupt nicht. :classic_laugh:
Gut, ab da habe ich mich mal damit beschäftigt und mir ein paar Bildbearbeitungsprogramme angesehen. 
Behalten habe ich Luminar 3, das ich aber wirklich kaum nutze. Ich bearbeite heutzutage jedes einzelne Bild. Und zwar mit Picasa3. (Läuft obwohl keine Udates mehr kommen, immer noch prima).
Da ich eh nicht soviel verändern möchte, komme ich damit immer noch sehr gut klar. Ich habe Einfluss auf Helligkeit und Kontrast. Kann Lichter und Tiefen ziehen. Notfalls die Farbbalance nachträglich regeln. SW-Bearbeitungen durchführen. Retuschieren. Etwas Nachschärfen. Kantenlänge und Dateigrößen einstellen und raus geht das Bild.
Alle meine Bilder, auch drüben im SKF, sind damit bearbeitet. Und da ich keine RAWs mache, sondern eingefleischter JPG- Fan bin, bleibe ich auch dabei. :classic_smile:

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Am 11.11.2021 um 13:20 schrieb fmei:

mich würde interessieren wie und mit welcher Software, ihr eure Bilder bearbeitet?

Ich habe mir im R-System noch einmal die Zeit genommen, die Einstellungen in der Kamera für die JPG-Entwicklung anzupassen. Folge davon ist, dass seit Jahren ca. 85% meiner Bilder JPG aus der Kamera sind, die ich in DxO PhotoLab nur noch zuschneide und begradige odas ganz leicht anpasse.
Ich nehme immer JPG und RAW gleichzeitig auf und wenn ich merke, dass ich mit der RAW nicht weiterkomme (das merke ich ganz schnell), dann wird die RAW in DxO PhotoLab bearbeitet.

Am 11.11.2021 um 13:20 schrieb fmei:

Macht ihr eine retusche um störende Elemente zu entfernen?

Ja, schon. Meist versuche ich aber beim Fotografieren durch Beinarbeit dieses zu vermeiden.

Am 11.11.2021 um 13:20 schrieb fmei:

Plant ihr schon beim fotografieren wie das fertige Bild aussehen soll?

Manche Bilder plane ich, wie dieses hier. In meinem Projekt Europa bereise ich alle europäischen Länder. 2016 war Malta dran. Ich wollte Malta im Anflug im Sonnenuntergang ablichten. Hab mir rausgesucht, wann die Sonne untergeht und mit Flightradar geschaut, welche Anflugroute die Flugzeuge normalerweise nehmen. Dann habe ich geschaut welcher Flieger an dem Tag um die Zeit da langfliegt. Hier war es Zürich-Malta. Den richtigen Platz fest gebucht. Danach hab ich mich drum gekümmert, wie ich von Hamburg nach Zürich komme. 

Auch wenn ich Bilder für einen meiner Artikel mache, weiss ich eigentlich was ich "rüberbringen" will. Das ist auch geplant.

Ansonsten bin ich auch gern an Locations und lasse Dinge auf mich zukommen oder probiere gern mal was aus.

Am 11.11.2021 um 13:20 schrieb fmei:

Endspricht das Ergebnis euren Erwartungen?

Nicht immer, aber immer öfter :-).

AkkiMoto1366_IMG_4170_DxO_2.thumb.jpg.86a34dc727a772848a9250381b3257f0.jpg

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Bildberichterstatter, Europareisender, Autor, Lektor, Fototrainer, Weintrinker... fehlt noch was in der Aufzählung?
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vor 30 Minuten schrieb AkkiMoto:

Ich habe mir im R-System noch einmal die Zeit genommen, die Einstellungen in der Kamera für die JPG-Entwicklung anzupassen. Folge davon ist, dass seit Jahren ca. 85% meiner Bilder JPG aus der Kamera sind, die ich in DxO PhotoLab nur noch zuschneide und begradige odas ganz leicht anpasse.
Ich nehme immer JPG und RAW gleichzeitig auf und wenn ich merke, dass ich mit der RAW nicht weiterkomme (das merke ich ganz schnell), dann wird die RAW in DxO PhotoLab bearbeitet.

Ja, schon. Meist versuche ich aber beim Fotografieren durch Beinarbeit dieses zu vermeiden.

Manche Bilder plane ich, wie dieses hier. In meinem Projekt Europa bereise ich alle europäischen Länder. 2016 war Malta dran. Ich wollte Malta im Anflug im Sonnenuntergang ablichten. Hab mir rausgesucht, wann die Sonne untergeht und mit Flightradar geschaut, welche Anflugroute die Flugzeuge normalerweise nehmen. Dann habe ich geschaut welcher Flieger an dem Tag um die Zeit da langfliegt. Hier war es Zürich-Malta. Den richtigen Platz fest gebucht. Danach hab ich mich drum gekümmert, wie ich von Hamburg nach Zürich komme. 

Auch wenn ich Bilder für einen meiner Artikel mache, weiss ich eigentlich was ich "rüberbringen" will. Das ist auch geplant.

Ansonsten bin ich auch gern an Locations und lasse Dinge auf mich zukommen oder probiere gern mal was aus.

Nicht immer, aber immer öfter :-).

AkkiMoto1366_IMG_4170_DxO_2.thumb.jpg.86a34dc727a772848a9250381b3257f0.jpg

„….Nicht immer, aber immer öfter :-).“ ….  Nicht immer aber auch nicht immer öfter bei mir… Mit der R6 sage ich mir aber auch oft „schönes Ergebnis, aber so war es eigentlich nicht in meiner Erinnerung…“ Bin ich noch lernfähig oder liegt es an der Hard- und Software?

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vor einer Stunde schrieb AkkiMoto:

Manche Bilder plane ich...

Eigentlich selten. Als Naturfotograf muß man halt der Natur (Tiere) die Regie überlassen. Klar  hoffe  ich auf das eine oder andere Motiv. :classic_biggrin:

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Am 12.11.2021 um 07:38 schrieb allkar:

Moin, DPP und schnell? Das ist wohl ein Widerspruch in sich😉. Verarbeitung läuft zwar zügig, speichern bzw. exportieren lässt aber auf sich warten.

Mit "schnell" meinte ich, dass ich keine große Barbeitung durchführe. Die Konvertierung der Bilder ist dann eine willkommende Kaffepause.🙂

 

 

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vor 1 Stunde schrieb EUse:

Mit der R6 sage ich mir aber auch oft „schönes Ergebnis, aber so war es eigentlich nicht in meiner Erinnerung…“ Bin ich noch lernfähig oder liegt es an der Hard- und Software?

Du musst mal von Adobe wegkommen. Ich habe aus diesem Grund eine chronische Adobe-Allergie.

 

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vor 37 Minuten schrieb AkkiMoto:

Du musst mal von Adobe wegkommen. Ich habe aus diesem Grund eine chronische Adobe-Allergie.

 

Da ist was dran, die Adobe-Profile haben sich, nicht nur für Canon, gefühlt verschlechtert. Ich habe früher auch, wenn es nicht passte, ganz gut mit Capture One gearbeitet, sehe aber keinen Bedarf, hier upzugraden. Meine Workflows sind schon auf Adobe abgestimmt. Leider bringen die Objektivprofile nicht viel. Das RF 24-105 IS STM erfährt trotz Linsen-Profil gefühlt gar keine Veränderungen (oder sie sind eingebettet) und das RF 100 Makro hat noch überhaupt kein Profil. Abgesehen vom Profil, auch wenn ich jetzt den Ketzer mache, mit Leica hatte ich bislang keine solchen Probleme. Die kamen erst mit den letzten Adobe Updates und sind trotzdem noch gut zu managen. Bei der R6, naja. Ich bin nicht sicher, ob ich ihr meinen Urlaub anvertrauen würde, wenn ich denn einen machen könnte. Jedenfalls gibt es bei Adobe Luft nach oben.

 

 

 

 

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Deshalb nutze ich auch alte Adobe Produkte. Das ist nicht ideal, aber für meine Art die Bilder zu bearbeiten ist es völlig ausreichend.

Wenn ein Objektiv verzeichnet und es die Bildwirkung stört dann versuche ich das etwas zu korrigieren, sonst belasse ich das so.

 

Edited by fmei
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Da ich mich bei der Bildbearbeitung nicht wirklich auskenne, habe ich mich für DxO entschieden, aktuell PhotoLab 4. Damit entwickle ich mit wenigen eingriffen meine RAW- Dateien, entferne Staubflecken und richte wenn’s sein muss das Bild gerade, oder crope leicht. Anschließend wird das Foto beim Speichern gleich auf Forumsgröße verkleinert.

Schärfen tue ich meine Bilder mit PSE 15 und Nik SHARPENER PRO 3.

Die Letzen Tage habe ich mal wieder Nik ANALOG EFEX PRO 2 ausprobiert und damit experimentiert… :classic_smile:

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vor 2 Stunden schrieb Lichtmann:

Da ich mich bei der Bildbearbeitung nicht wirklich auskenne, habe ich mich für DxO entschieden, aktuell PhotoLab 4. ...

Bis morgen kann man noch vergünstigt auf die PhotoLab 5 gehen. Ab dem 15. Angebotsende und die Preise gehen wieder nach oben.

Falls jemand braucht 🙂

image.png.e417df0d8f2becca6de36b79a3ef8c60.png

Edited by allkar
Ergänzung
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vor 23 Stunden schrieb EUse:

Mit der R6 sage ich mir aber auch oft „schönes Ergebnis, aber so war es eigentlich nicht in meiner Erinnerung…“ Bin ich noch lernfähig oder liegt es an der Hard- und Software?

Nehme mal RAW und JPG gleichzeitig auf und vergleiche die bearbeitete RAW und das JPG aus der Kamera mit Mitteln des Betriebssstems (nicht mit Adobe-Produkten). Sind die JPG aus der Kamera dann besser/anders? Ich hab mit der R6 keine Probleme. Shau mal in Deine Nachrichten.

Bildberichterstatter, Europareisender, Autor, Lektor, Fototrainer, Weintrinker... fehlt noch was in der Aufzählung?
https://www.akkimoto.de   https://www.facebook.com/akkimoto

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vor 2 Stunden schrieb AkkiMoto:

Nehme mal RAW und JPG gleichzeitig auf und vergleiche die bearbeitete RAW und das JPG aus der Kamera mit Mitteln des Betriebssstems (nicht mit Adobe-Produkten). Sind die JPG aus der Kamera dann besser/anders? Ich hab mit der R6 keine Probleme. Shau mal in Deine Nachrichten.

Hallo Akki,

ich nehme immer RAW + JPG auf. Unbearbeitet sehen Aufnahmen aus dem RAW zu dunkel und irgendwie matschig aus mit undifferenzierten Tiefen, die Farben sind tendenziell übersättigt. Das JPG ist so etwas besser. In der Vorschau sieht das mit PS 21 bearbeitete Bild mit Abstand am besten aus. Wenn ich die Vorschau des bearbeiteten Bildes und die Ansicht in Photoshop vergleiche, besteht kein nennenswerter Unterschied.

Aber: Farbgeschmack ist sehr individuell und man muss bedenken, dass das Auge sich an die Umgebung anpasst und die Kamera so ggf. realistischer "sieht". Canon ist bekannt für seine intensiven Rot- und Gelbtöne. Wenn einem das nicht gefällt, kann man gegensteuern, das ist klar, auch lassen sich Tiefen gut anheben. Alle Einstellungen sind bei mir erstmal Standard mit automatischem Weißabgleich. Was mir fehlt, ist manchmal die Transparenz.

Ich füge hier mal ein bearbeitetes Panorama aus dem RAW und ein unbearbeitete JPG, das als Ausgangsmaterial diente, bei, natürlich beides komprimiert. Es sieht ja nicht ungefällig aus, und die 100-mm-Perspektive ist auch nicht so, wie das Auge sieht. Man hätte auch die Farbtemperatur noch etwas ändern können. Trotzdem - nicht genau die Stimmung, wie ich sie erlebt habe. Mir fehlt die Frische. Das dritte Bild ist aus dem RAW mit Profil Adobe Standard, nicht Farbe. Immerhin geringfügig transparenter. Vielleicht sollte ich das generell als Ausgangsbasis benutzen.

 

Edit: die Tiefen waren bei den RAWS schon etwas angehoben.

Pan-128a-129a-1wgg.jpg

1O5A3128wgg.jpg

1O5A3128stawgg.jpg

Edited by EUse
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Hier nochmal ein anderes Motiv. JPG-RAW Standard und RAW Farbe. Komprimiert verschwinden die Unterschiede natürlich etwas. Ich meine aber: wenn schon Adobe, dann Profil Standard.

1O5A2969wgg.jpg

1O5A2969stwgg.jpg

1O5A2969fawgg.jpg

Edited by EUse
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