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Probleme mit Canon EOS R


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Hallo zusammen, ich bin ein absoluter Neuling hier im Forum. Fotografieren tue ich schon länger(hobbymäßig). Ich hoffe, dass ich hier den entscheidenden Hinweis bekommen kann.

Ich habe mich kürzlich für einen Umstieg auf die EOS R entschieden und habe diverse Schwierigkeiten mit der Bildqualität. 

Erst habe ich vermutet, dass ein enormes Bildrauschen die Qualität so beeinflusst, mittlerweile glaube ich dass die camera einfach garnicht scharf stellt und deshalb alles unscharf und verwackelt ist.

 

Ich nutze das rf 50mm f1.8 . Fotografiere aus der Hand mit vorhandenem Licht. Gesichtserkennung ist eingeschaltet.

Ich habe die aktuelle Firmware aufgespielt und ich habe die Kamera danach einmal brav zurückgesetzt. Trotzdem das alte Problem(übrigens auch mit anderen Objektiven)

Es gibt kaum ein Foto, das wirklich gestochen scharf ist, bei 50% in Lightroom sieht das Bild aus wie von einem Niedrigpreis-Smartphone aufgenommen.. 

Bitte wer kann helfen?

Ich habe Testbilder gemacht, alle bei Blende 1.8 und  steigender ISO / Zeit.

Wegen der Dateigröße hab ich die Bilder extern Mal hochgeladen.

https://wetransfer.com/downloads/39768025d862e6a164df14287e5007c220220120070158/c7b5396e151d5c634517d1618648f2ed20220120070217/10e613

 

Vielen Dank schonmal

 

bearbeitet von nanisymphonie
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Hallo und herzlich willkommen hier im Forum.

Ich habe mir deine Bilder angesehen. Du hast ein liegendes Kleidungsstück aus sehr kurzer Distanz, mit offener Blende fotografiert. Da der Schärfebereich des Objektives hier sehr lein ist liegen einige Teile des Kleidungsstück im Unschärfebereich. Da das Motiv "wellig" ist sind die Übergänge fließend. Einige Bereiche sind durchaus scharf.

Vielleicht solltest du deine Kamera draußen ausprobieren und uns dann ein paar Bilder hie zeigen. Du brauchst sie nicht extra komprimieren, einfach zeigen. Man kann da schon ein Urteil treffen.

 

Frank

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hi, ich schließe mich fmei in seiner aussage an. gerade die dicke kante an der tasche, unterhalb hast du einen schuh eingekringelt, finde ich auf allen fotos recht scharf, auch den schuh  oberhalb deines kringels. der druck der schuhe auf der textilie ist an sich schon nicht scharf finde ich, aber wenn man nur die textilfasern bzw das webmuster anschaut finde ich hast du scharf bereiche.

wie schon fmei sagte, mach mal ein paar bilder von objekten aus größerer distanz oder von einer statue als portraitersatz, bzw. fotografiere mal etwas mehr frontal und weniger schräge, so das die schärfentiefe nicht so zum tragen kommt, außer hintergrund evtl. verschwommen.

und ja zeig die bilder hier, nicht jeder macht sich die mühe bilder herunterzuladen und zu entpacken, dann können mehr ihren senf dazu geben

willkommen hier im forum

Nachtrag: ich weiß jetzt nichts über das objektiv, aber manche objektive neigen dazu bei offenblende nicht knackscharf zu sein, sondern erst etwas abgeblended. dein bildstabilisator funktioniert jedenfalls wenn die 1/6 sekunde freihand war.

 

bearbeitet von Gernot K.
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Moin, auch ich schließe mich meinen Vorrednern an. Hier allerdings noch eine Anmerkung zu der Optik: In den Foren wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass dieses Objektiv kein Meisterstück darstellt. Wie man so sagt - you get what you pay for. Die Schärfe außerhalb (und zwar unmittelbar außerhalb) der Bildmitte nimmt merklich ab. Die Belichtungsreihe, die zur Verfügung steht, sagt eher wenig aus. Die Aufnahmen bei ISO 100 sind wegen langer Belichtungszeit (ohne IS) vielleicht nicht optimal und bei ISO 40.000 hat die Qualität wegen Rauschen gewaltig gelitten. Halbwegs gut kommen die Aufnahmen mit Belichtungszeit 1/50 - 1/200 weg, wobei bei ISO 1600 das Bildrauschen schon deutlich wahrnehmbar ist, reduziert aber die Schärfe noch im erträglichen Rahmen. Es gibt eine Reihe der Vergleiche (zB auf YT) mit anderen Optiken und dort macht dieses RF keine besonders gute Figur. Es ist durchaus brauchbar, aber nicht für alles und man darf keine Wunder erwarten. 

Im Allgemeinen - mit steigendem Abstand zum Objekt bessert sich die Bildausbeute, da physikalisch bedingt vergrößert sich damit auch Schärfentiefenbereich. Bei diesem Objektiv würde ich nur zur Not mit 1.8 aus der Nähe arbeiten. Abblenden auf 2.8 bis 4.0 bessert die Bildqualität. 

Zweiter Punkt wäre die Grundeinstellung der Kamera. Canon belichtet vom Haus aus recht weich. Vor allem im Vergleich mit anderen Fabrikaten, die eine deutlich stärkere Basis-Schärfung auf den Tag bringen. Eine Erhöhung der Grundschärfe (im Menü) würde auch hier, bei bestimmten Motiven, eine gewisse Besserung mit sich bringen. 

Gruß, Allan

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Zuerst einmal möchte ich mich in alter Thread-Tradition hier meinen Vorrednern anschließen 

Ich würde hier das Problem weder bei der Kamera noch beim Objektiv verorten. 
Sind das JPGs out of Cam? Womit wurden die Bilder bearbeitet? Gibt es RAW-Dateien? 

Das RF 50 STM ist schon eine tolle Linse. Leider an der R gar nicht stabilisiert (weshalb ich an der R eher zum RF 35 STM rate, welches zumindest einen Objektiv-IS hat). Klar bei Blende 1.8 ist es am Rand etwas unschärfer, aber das was Du hier zeigst hat m.E. damit nichts zu tun sondern es handelt sich um fehlende Tiefenschärfe auf Grund von Blende und Abstand. 

Zum Rauschen kann ich erst was sagen, wenn ich die RAW gesehen habe. Aber bei ISO 12.800 rauscht nichts in den scharfen Bereichen. Deshalb meine Frage, womit die JPG-Datei entwickelt wurde. 

Im Anhang ein Bild mit Blende F2, allerdings an der R6. Aber die R kann das auch. Man erkennt gut die geringe Schärfentiefe bei Offenblende.

 

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bearbeitet von AkkiMoto

Bildberichterstatter, Europareisender, Autor, Lektor, Fototrainer, Weintrinker https://www.facebook.com/akkimoto
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Canon R5/R6 Online-Einstellworkshop - 23.08.2022, 29.08.2022, 12.09.2022 / Canon R7/R10 Einstellworkshop - 30.08.2022, 05.09.2022, 13.09.2022 / Die Sache mit den hohen ISO - Rauschen (Online, Systemoffen) - 22.08.2022, 06.09.2022, 10.10.2022, 17.10.022 / Infoveranstaltung zur Fotoreise "Mit Akki unterwegs - Estland" - 07.11.2022

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Für mich sehen die Bilder aus als wenn die Kamera auf ein Stativ oä gestanden hat und eine Iso-Testreihe angefertigt wurde. Es könnte auch sein dass das aktive AF-Feld nicht in der Mitte des Bildes war.

Ich schlage vor einfach mal eine Klinkerwand zu fotografieren und wenn möglich sich genau im rechten Winkel zu positionieren. Soche einfachen Bilder schaffen meist Klarheit.

 

Frank

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@AkkiMoto An sich ist das ein Mischproblem aus allem was vorher geschrieben wurde. Ich wollte Sinn der gezeigten Aufnahmen  nicht in Frage stellen, sondern diese so betrachten, wie sie sind und in diesem Kotext nach einer Lösung suchen.

Sehe das ähnlich wie Du - das Objektiv ist durchaus zu gebrauchen, aber nicht für alles. Die Bilder zeigen, was man eher nicht tun soll. Ähnliches  ist zu dem 16mm zu sagen. Für den Preis, eine lohnende Investition, aber kein Wunder der Optik. Das RF50 habe ich selbst nicht, da ich ein (sogar zwei verschiedene) adaptiertes 50mm nutze. Wer aber keine EF Vergangenheit hat, kann damit auch gut leben.   

bearbeitet von allkar
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vor einer Stunde schrieb AkkiMoto:

Zuerst einmal möchte ich mich in alter Thread-Tradition hier meinen Vorrednern anschließen 

Ich würde hier das Problem weder bei der Kamera noch beim Objektiv verorten. 
Sind das JPGs out of Cam? Womit wurden die Bilder bearbeitet? Gibt es RAW-Dateien? 

Das RF 50 STM ist schon eine tolle Linse. Leider an der R gar nicht stabilisiert (weshalb ich an der R eher zum RF 35 STM rate, welches zumindest einen Objektiv-IS hat). Klar bei Blende 1.8 ist es am Rand etwas unschärfer, aber das was Du hier zeigst hat m.E. damit nichts zu tun sondern es handelt sich um fehlende Tiefenschärfe auf Grund von Blende und Abstand. 

Zum Rauschen kann ich erst was sagen, wenn ich die RAW gesehen habe. Aber bei ISO 12.800 rauscht nichts in den scharfen Bereichen. Deshalb meine Frage, womit die JPG-Datei entwickelt wurde. 

Im Anhang ein Bild mit Blende F2, allerdings an der R6. Aber die R kann das auch. Man erkennt gut die geringe Schärfentiefe bei Offenblende.

 

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@AkkiMotto tolles Portrait.

 

Frank

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Wow klasse, erstmal vielen Dank euch allen.  Also auf Ankunft vom 35mm hoffe ich morgen 😄 . Und outdoor Klinkerwand mit etwas Abstand als Testreihe werde ich auch morgen in Angriff nehmen und anschließend berichten. Ja, das Portrait ist ganz wundervoll! Das möchte ich auch können 😮 .

Die JPG habe ich mit Lightroom Elements 14 entwickelt. (Achtung, ich bin kein Profi, ich weiß dass es sicher längst überholt ist: kann das auch zum Problem beitragen? zumal mein Können sich da auf diverse Youtoube Videos beschränkt..)  Ich glaube mit meinem Handy schaffe ich bessere Bilder aufzunehmen als es mir mit der R aktuell gelingt 😞 

Vorher habe ich eine omd em1 genutzt, da hatte ich tatsächlich nicht so viele Probleme .

 

Mir ist es erstmalig aufgefallen, als ich Bilder der Kinder machte. Die Augen habe ich bei indoor Aufnahmen einfach nicht scharf bekommen, draußen habe ich nicht so große Schwierigkeiten. Vielleicht ist die Wohnung einfach zu dunkel (obwohl ich das nun nicht so empfinde)... obwohl ich mich dann auch frage, wie die ganzen Eventfotografen es immer schaffen, ohne Blitz am Abend bei der Feierlichkeit einigermaßen schicke Bilder zu knipsen . Hmm

 

Gibt es noch einen kleinen Hinweis, welches Objektiv auch noch ganz nett auf der R funktioniert und das vielleicht nicht unbedingt ein Autoverkauf verlangt um es zu finanzieren? (Ich könnte mich natürlich einmal durchs Forum lesen...dauert halt etwas mit meinen Kids)   Ich brauche nichts wahnsinnig spezielles.. Familienbilder, Familienfeste .. und ab und an mal die Haustiere.

 

Danke danke danke euch !!

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vor 43 Minuten schrieb nanisymphonie:

Die JPG habe ich mit Lightroom Elements 14 entwickelt. (Achtung, ich bin kein Profi, ich weiß dass es sicher längst überholt ist: kann das auch zum Problem beitragen? zumal mein Können sich da auf diverse Youtoube Videos beschränkt..)  Ich glaube mit meinem Handy schaffe ich bessere Bilder aufzunehmen als es mir mit der R aktuell gelingt 😞 

Vorher habe ich eine omd em1 genutzt, da hatte ich tatsächlich nicht so viele Probleme .

Wenn es um die Software geht... Also ich arbeite mit einigen Programmen die zum Teil 10 Jahre und mehr auf dem Buckel haben. Das hat nicht unbedingt etwas zu sagen. Die beste Software ist die, mit der einem möglich ist, die gewünschte Wirkung zu zaubern. Wie alt diese ist, ist meist zweitrangig. Einzig bei den RAW Konvertern muss man mitziehen, da die ältere Versionen, die RAWs aus neueren Kameras nicht verarbeiten können. Alles andere wäre Mode und Bequemlichkeit manchmal als Komfort bezeichnet. Selten gibt es Software, die wirklich der Eigenwerbung gerecht wird. 

Wenn Du von 4/3 kommst, ist es klar dass die Bildwirkung anders ist. Die KB fordert mehr Sorgfalt bei der Arbeit. Die Schärfetiefe ist generell kleiner, die Bildaussage etwas anders. Es braucht Zeit um sich darauf einzustellen.  Das RF50 würde ich etwas schließen - so 2,8 bi 4,0 Blende verbessert die Ausbeute. Das RF35 soll da besser sein. Man muss aber immer im Hinterkopf behalten - je größer die Blendeöffnung, desto präzisere Schärfeeinstellung gefragt ist, gleichzeitig aber auch kleinere Schärfezone zur Verfügung steht. 

Zeige ruhig auch andere Bilder hier. Wenn Du Fragen hast oder Tipps suchst, wird sich auch immer jemand finden, der etwas berichten kann.

Gruß 

 

bearbeitet von allkar
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vor 4 Stunden schrieb nanisymphonie:

Ich glaube mit meinem Handy schaffe ich bessere Bilder aufzunehmen als es mir mit der R aktuell gelingt 😞 

das glaube ich nicht .... wenn alles scharf, das macht nämlich ein handy, ein handy kann gar keine schärfentiefe darstellen (das hat was mit der sensorgröße zu tun), bessere bilder sind, dann weiß ich auch nicht 🙂. Bleib am Ball, das wird schon

 

Ich gebe ungern Objektivenpfehlungen ab, vor allem wenn ich ein besagtes Objektiv nichtmal selbst in der Hand hatte. Festbrennweiten sind sehr speziell, ich selbst habe als Festbrennweite nur Makroobjektive (eben speziell um Makros zu machen) und auch ein 50er, aber noch EF, das eigentlich nur noch im Schrank sein Dsasein fristet, aber mit dem ich eben auch angefangen hab, weil es ja immer heißt mit einem 50er kannst nix falsch machen, war am Anfang aber auch völlig ok und sind auch ok, aber eben nix für mich.

Eine Portraitlinse hast du ja mit deinem 50er schon für deine Familie, es würde aus meiner Sicht keinen Sinn ergeben noch eine zu holen, außer eben L-Linsen, aber da wären wir wieder beim Kleinwagen.

Vielleicht käme für dich, um flexibler zu sein, eine Zoom-Linse in Betracht, z.B. das Canon RF 24-240MM F4-6.3 IS USM (ca. 1000 euro)(gibt ja auch noch nicht die Riesenauswahl beim R-Bajonett). Klar Zooms sind Lichtschwächer, dafür aber halt flexibler. Aber wie Anfangs schon gesagt, ich habe keine Ahnung von der Leistung, da müsstest du selbst Tests/Reviews suchen.

Von dem Canon RF 24-105mm f4-7.1 IS STM  gibts Beispielbilder hier Im Forum (ca. 500 euro)

bearbeitet von Gernot K.
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Da kann ich Gernot K. zustimmen. schaue dir mal das RF 24-105mm f4-71 IS STM an. Ein solch flexibeles Objektiv zu einem solch günstigen Preis, da macht man nicht verkehrt.

Ich arbeite auch geren mit dem RF 85mm f2 Macro IS STM. Das ist bzahlbar und hat, durch die doch größere Lichtstärke, einen eigenen Look.

Beide Objektive besitzen einen Bildstabilisator, der ist sehr hilfreich bei schlechteren Lichverhältnissen.

 

Frank

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  • 3 weeks later...
Am 20.1.2022 um 19:48 schrieb nanisymphonie:

Ich glaube mit meinem Handy schaffe ich bessere Bilder aufzunehmen als es mir mit der R aktuell gelingt 😞 

Ich glaube dies auch nicht. Es mag ja sein, dass die EOS R nicht ganz den Stellenwert erreichen wird, den seine Nachfolger haben werden. Sie ist aber besser, als man es ihr oft nachsagt. Meine Kritikpunkte an der R sind die Bedienelemente und der etwas träge wirkende Sucher. Einen zweiten Kartenslot wäre auch gut gewesen - ist aber auch mit nur Einem kein wirkliches Penalty.
All dass hat mit der Bildqualität nichts zutun. Sie ist vergleichbar mit der EOS 5D Mark IV und auch das Rauschverhalten ist nahezu identisch. 
All dies ist ja nicht neu daher lasse ich es mit den Details gut sein.
Die Canon EF-50iger f/2.8 STM (II) waren für unter 100 Euro Neupreis kaum zu schlagen. Um in Fotos sichtbare verbesserungen sehen zu können, muss man erheblich viel mehr Mittel aufwenden und deutlich mehr Gewicht hinnehmen. 
Was ich von dem RF50 f/1.8 bisher sehen konnte, läßt den Schluß zu, dass es von gleicher optischen Qualität ist. 

Bei Vollformat-Sensoren ist es mit der Tiefenschärfe nicht weit her. Licht und Objektiv abblenden hilft. Bei Objekten kurzer Distanz hilft nur abblenden - f/9 bis f/11. Bei so preiwerten Objektiven fängt man sich schnell Randverzeichnungen ein. Sie sind halt passable aber nicht sehr gut.
Aufnahmen mit kkurzer Distanz lassen sich gut mit nativen Makroobjektiven anfertigen. Die 50mm werden aber selten stabilisiert und da unterstützt die EOS-R leider auch nicht, denn sie hat noch keinen IBIS. 

Aber auch Ohne lassen sich ordentliche Fotos schießen. Etwas Übung und Geduld ist das Zauberwort. EOS-R mit einem alten Sigma 50mm Makro f/2.8 aus der Hand
 

Für sehr viel Mehr Geld, kann man auch besseres bekommen. Manchmal darf es aber auch preiswert sein. Das EF-50 F/1.8 STM besitze ich auch, obwohl ich besseres einsetzen kann. Für Feiern reicht es aus und an der "R" ist es unverschämt klein und leicht. Das RF50 wird noch kompakter sein - was will man denn noch mehr haben?
Die meisten Bildverbesserungen bekommt man durch Üben, nicht durch Gear. Fotografieren macht doch auch Spaß.

 

Programme dürfen älter sein. Selbst wenn der Raw-Konverter nicht aktuell ist, kann man sogar Bilder aus einer R5 mit einem 10 Jahre alten Programm bearbeiten. Der Workflow ist allerdings mit einem Zwischenschritt behaftet. DPP nutzen und die Fotos in DNG Umwandeln und dann Bearbeiten.  Ein Vorteil wäre, dass sich in DPP auch das Dual-Pixel Raw nutzen lässt. 

Die EOS-R ist eine klasse Kamera und das RF50 f/1.8STM ein brauchbares Objektiv. 

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