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Canon EOS R7 & Canon EOS R10 – jetzt auch in APS-C


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@mikuz - sicherlich die Kompression der Forensoftware usw. aber was genau stört Dich so fürchterlich bei dem Bild  "Bild2> 600mm, ISO 6400, 11, 1/1250" was man (ich) so nicht sehen kann?
Wie ich schrieb - ist sehr persönliches Empfinden - und ich gehöre eher zur Leuten die nicht so Rauschempfindlich sind. Bis auf die Tatsache, dass die Gans in dem Bild weit weg war und so sofort Nachteile vom kleineren Sensor zum tragen kommen sehe ich da jetzt nicht so "Rauschorgie" 😛. Wäre aber schon sehr daran interessiert zu erfahren - wo es ist bzw. was ich so nicht erkennen kann.

 

Schöne Grüße

Robert

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vor 40 Minuten schrieb Robbi:

sehe ich da jetzt nicht so "Rauschorgie

Genau deshalb wollte ich auch keine Bilder einstellen...weil es a) ein rein subjektives Empfinden ist und b) die Forensoftware nicht dazu geeignet ist.

Ich habe nie von einer Rauschorgie gesprochen!! Und das auch nicht so dargestellt.

Tatsache für mich ist, dass ich meinen Objektivpark lichtstärker ausstatten müsste um annähernd gleiche Qualität bei gleichen Bedingungen wie mit der R6 (ISO 12800 ist hier kein Problem) zu bekommen.

Für mich rechnet sich das nicht.

Zum Ausgleich für die fehlende Brennweite habe ich heute zum vorhandenen 600er noch ein neues 800er für 773€ erstanden -nach Cashback-. 

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vor 11 Stunden schrieb mikuz:

Ich habe nie von einer Rauschorgie gesprochen!! Und das auch nicht so dargestellt.

Und aus dem Grund habe ich bei mir "" benutzt.

 

vor 11 Stunden schrieb mikuz:

Tatsache für mich ist, dass ich meinen Objektivpark lichtstärker ausstatten müsste um annähernd gleiche Qualität bei gleichen Bedingungen wie mit der R6 (ISO 12800 ist hier kein Problem) zu bekommen.

ja OK, dass die R7 an dem Punkt mit der R6 nicht mithalten kann ist für mich klar.

 

Schöne Grüße

Robert

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@mikuz  zunächst mal danke Dir fürs Zeigen der Bilder.  Aus meiner Sicht mußt Du Deine Entscheidung weder erklären noch begründen. Dazu bist Du zu routiniert und erfahren und schließlich darf jeder seine Entscheidung treffen. Alles ok. und wir sollten das einfach alle aktzeptieren.

Ich habe gestern die R6 mit dem RF 600/11 dabei gehabt.  Das Objektiv ist ja leider schon lichtschwach, aber mit der R6 noch ganz gut zu gebrauchen. Der größere Nachteil ist für mich die Naheinstellgrenze von 4,5m.  Darüber beklagte ich mich und mein Frauchen meinte, dann müssen wir demnächst zwei Kameras mitnehmen 🙂  Also benötige ich jetzt die R7 zwingend 😂

Ergänzt wird das ab heute durch ein RF 70-200/4 (dafür gehen andere Objektive die ich nicht so oft nutze).  Die Mixtur aus Objektiven und Kameras wird auch künftig entscheidend sein. Immerhin kommen noch 32 Objektive bis 2025 mit RF-Mount.

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@mikuzDanke erst mal für Deine Argumentation und Deine Bilder. 

Ich will das vielleicht mal so zusammenfassen: Der Wunsch ist größtmögliche Brennweite bei höchstmöglicher Qualität. - Der Wunsch jedes Wildlife-Fotografen. Kleine Motive "ranholen".

Mit dem Thema habe ich mich mal in meinem Beitrag "Lange Brennweiten und RF-Extender" (https://www.fotoespresso.de/lange-brennweiten-und-canons-rf-extender/), allerdings noch nicht in Verbindung mit APS-C-Kameras. In meinen nachfolgenden Ausführungen beschäftige ich mich mit Motiven außerhalb der Naheinstellgrenze, bei Makro geht man teilweise andere Wege.  

Weg 1 - höhere Auflösung
Da gibt es die R6 mit 21 MPix und die R5 mit 45 MPix. Die R5 hat "Cropreserve", man kann mehr wegschneiden um den gleichen Bildausschnitt zu bekommen. Die R7 hat 32 MPix aber eben einen kleineren APS-C-Sensor (praktisch gecroppt durch Sensorformat). Bei gleicher Pixeldichte hätte ein entsprechender Vollformatsensor 32x1,6x1,6=82 MPix. Ein sehr hoher Wert!
Die Cropfähigkeit ist der Vorteil, Nebenwirkungen sind:
- schlechteres Rauchverhalten (je nach Sensorgeneration)
- Bewegungsunschärfe wird eher "gesehen" (in der 100% Ansicht)
- höhere Ansprüche an die Auflösung der Objektive und weitere optische "Nebenwirkungen"
Dieser Nebenwirkungen muss man sich bei der Entscheidungsfindung bewusst sein. 

Weg 2 - längere Brennweite
Auch Objektive haben "Auflösung", je geringer der verwendete Bereich des Objektives ist (durch optisches Croppen wie APS-C-Sensor oder Extender) und je höher die Auflösung ist, desto kritischer wird die Angelegenheit. Deshalb ist es insb. bei der Verwendung von Extendern und hochauflösenden Sensoren wichtig, was man vor die Kamera schraubt. (Beispiel: Das preiswerte RF 800 F11 in Verbindung mit dem 2xExtender bringt die Auflösung der R5 nicht mehr vollständig, beim RF 100-500 gibt es da auch mit Extendern keine Einschränkungen) Je hochwertiger das Objektiv, desto geringer die Offenblende (weniger Rauschen), desto höher Gewicht, Größe und Preis. Das Optimum wäre wohl eine R6 (geringe Auflösung=wenig Rauschen) und das RF 1200 mit 2xExtender :-D. Es kommt natürlich auch auf das vorhandene licht an. 

Alles dazwischen sind Abwägungen und Kompromisse. Und Canon bietet da sehr schöne Kompromisse, z.B. ein RF 100-400 usw. Und selbst die preiswerten Objektive sind von der optischen Güte sehr gut. 

Die R7 ist da ein tolles Angebot an die Wildlife-Fotografen, hohe Auflösung (bei erstaunlich geringem Rauschen), keine Kompromisse im AF (sehr gut) und ein grandios guter Preis. Das reicht für Vieles. Wer gar keine Kompromisse eingehen will, ist dann eher mit den langen großen Linsen von Canon besser bedient und ggf. einer Vollformatkamera. 

Nur mal so ein paar Aspekte von mir und meine Gedanken zur Einordnung der R7. 

Bildberichterstatter, Europareisender, Autor, Fachlektor, Fototrainer https://www.facebook.com/akkimoto
Meine nächsten Workshops (der Admin hats erlaubt), Anfragen hier gern per PN
Canon R5/R6 Online-Einstellworkshop - 11.10.2022 | Canon R7/R10 Einstellworkshop - 18.10.2022 | Die Sache mit den hohen ISO - Rauschen (Online, Systemoffen) - 10.10.2022, 17.10.022, 09.11.2022 | Infoveranstaltung zur Fotoreise "Mit Akki unterwegs - Estland" - 07.11.2022 | MarKi 8 Online Das perfekte JPG aus der Kamera - 04.10.2022

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@ mikuz Danke danke für die Bilder. Es ist nett von dir, dass du dir die Mühe machst und uns mit Beispielen versorgst.

vor 3 Stunden schrieb AkkiMoto:

@mikuzDanke erst mal für Deine Argumentation und Deine Bilder. 

Ich will das vielleicht mal so zusammenfassen: Der Wunsch ist größtmögliche Brennweite bei höchstmöglicher Qualität. - Der Wunsch jedes Wildlife-Fotografen. Kleine Motive "ranholen".

Mit dem Thema habe ich mich mal in meinem Beitrag "Lange Brennweiten und RF-Extender" (https://www.fotoespresso.de/lange-brennweiten-und-canons-rf-extender/), allerdings noch nicht in Verbindung mit APS-C-Kameras. In meinen nachfolgenden Ausführungen beschäftige ich mich mit Motiven außerhalb der Naheinstellgrenze, bei Makro geht man teilweise andere Wege.  

Weg 1 - höhere Auflösung
Da gibt es die R6 mit 21 MPix und die R5 mit 45 MPix. Die R5 hat "Cropreserve", man kann mehr wegschneiden um den gleichen Bildausschnitt zu bekommen. Die R7 hat 32 MPix aber eben einen kleineren APS-C-Sensor (praktisch gecroppt durch Sensorformat). Bei gleicher Pixeldichte hätte ein entsprechender Vollformatsensor 32x1,6x1,6=82 MPix. Ein sehr hoher Wert!
Die Cropfähigkeit ist der Vorteil, Nebenwirkungen sind:
- schlechteres Rauchverhalten (je nach Sensorgeneration)
- Bewegungsunschärfe wird eher "gesehen" (in der 100% Ansicht)
- höhere Ansprüche an die Auflösung der Objektive und weitere optische "Nebenwirkungen"
Dieser Nebenwirkungen muss man sich bei der Entscheidungsfindung bewusst sein. 

Weg 2 - längere Brennweite
Auch Objektive haben "Auflösung", je geringer der verwendete Bereich des Objektives ist (durch optisches Croppen wie APS-C-Sensor oder Extender) und je höher die Auflösung ist, desto kritischer wird die Angelegenheit. Deshalb ist es insb. bei der Verwendung von Extendern und hochauflösenden Sensoren wichtig, was man vor die Kamera schraubt. (Beispiel: Das preiswerte RF 800 F11 in Verbindung mit dem 2xExtender bringt die Auflösung der R5 nicht mehr vollständig, beim RF 100-500 gibt es da auch mit Extendern keine Einschränkungen) Je hochwertiger das Objektiv, desto geringer die Offenblende (weniger Rauschen), desto höher Gewicht, Größe und Preis. Das Optimum wäre wohl eine R6 (geringe Auflösung=wenig Rauschen) und das RF 1200 mit 2xExtender :-D. Es kommt natürlich auch auf das vorhandene licht an. 

Alles dazwischen sind Abwägungen und Kompromisse. Und Canon bietet da sehr schöne Kompromisse, z.B. ein RF 100-400 usw. Und selbst die preiswerten Objektive sind von der optischen Güte sehr gut. 

Die R7 ist da ein tolles Angebot an die Wildlife-Fotografen, hohe Auflösung (bei erstaunlich geringem Rauschen), keine Kompromisse im AF (sehr gut) und ein grandios guter Preis. Das reicht für Vieles. Wer gar keine Kompromisse eingehen will, ist dann eher mit den langen großen Linsen von Canon besser bedient und ggf. einer Vollformatkamera. 

Nur mal so ein paar Aspekte von mir und meine Gedanken zur Einordnung der R7. 

Auch dir möchte ich für deine Gedanken danken und stimme dir zu.

 

 

Frank

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