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Empfohlene Beiträge

vor 3 Stunden schrieb Robbi:

Natürlich Elite und natürlich hast Du recht.
Mein Problem an der Stelle - ich will gar nicht in die Versuchung kommen ein weiteres Tool einzusetzen wo ich an irgendwelchen Reglern drehen kann. Mir geht es in der Tat nur um "Rauschen muss weg" bei hohen ISO. Bei ~6400 bei der R5 bin ich mit Capture One zufrieden. Bei z.B LR wo ich ew. doch umsteigen will - nicht mehr.
Topaz habe ich und an sich - angeblich ist es nicht so gut wie DxO - wäre ich dennoch so weit bedient. Es gibt da einen für mich hässlichen BUG - man kann nicht mehrere Dateien auf einmal öffnen/ konvertieren. Betrifft aber - man glaube es kaum - nur Canon Kameras
 

Hallo @Robbi,

willst du von C1 zu Lightroom oder umgekehrt? 

Was sind deine Beweggründe (off-topic)?

Viele Grüße

Achim

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Hallo Achim,

vor einer Stunde schrieb ac-vision:

willst du von C1 zu Lightroom oder umgekehrt? 

Von C1 zu LR

vor einer Stunde schrieb ac-vision:

Was sind deine Beweggründe (off-topic)?

In der Tat wäre das noch mehr off-topic. Ich schreibe in einem anderen Thread einige Sätze dazu wenn diese Richtung Dich interessiert und verlinke es ggf. hier.

 

bearbeitet von Robbi

Schöne Grüße

Robert

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vor einer Stunde schrieb Robbi:

In der Tat wäre das noch mehr off-topic. Ich schreibe in einem anderen Thread einige Sätze dazu wenn diese Richtung Dich interessiert und verlinke es ggf. hier.

Sehr lobenswert 👍  

Wenn mehr als 2-3 Posts zu anderem Thema kommen, wäre es immer besser eine neue Diskussion zu eröffnen.

Sonst ist das zu einem off-topic, zum anderen auch später u.U. nicht mehr auffindbar.

Daher optimal wäre es neues Thema zu erstellen und die Eingangsfrage zu neuer Location zu verlinken.

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Ich bin zu Capture One mit der Version 5 oder 6 gekommen. In den alten "guten" Zeiten kannte Capture One nur s.g Sessions. Man muss vielleicht dazu wissen woher kommt Capture One.
Die haben ihren Ursprung in der Werbebranche (Food, Fassion usw.). Da kommen Sessions eben wie gerufen. Kleine in sich abgeschlossene Projekte. Dabei hatte sich die Firma auch viele Gedanken darüber gemacht wie man die Arbeit dem Kunden etwas erleichtern kann. Da kam ein extra Dateiformat (Container) EIP. Damit konnte man einfach jemand per Mail oder sonst wie Datei mit allen Bearbeitungen jemand schicken. Und derjenige konnte daran weiterarbeiten und zurückschicken usw. Für Werbeagenturen/ Studios feine Sache.
Für die Verwaltung der Bilder gab es damals ein Tool was durch mehrere Hersteller gegangen ist bis es bei Phase One gelandet war - Media Pro.
Man hatte die Software etwas erweitert, so dass sie perfekt mit Capture One harmonisiert hatte. So hatte ich etliche Jahre gearbeitet und war Restlos zufrieden.
Später, also nach einigen Jahren wo (meine Vermutung) immer mehr Privatleute und Einzelkämpfer (Selbständige) angefangen haben die Software zu benutzen, kamen immer mehr Anforderungen eine Katalog Funktion einzubauen. Und so glaube ich mit Version 8 kam auch Katalog Funktionalität. Und das war der Anfang vom Ende für Media Pro. Katalog in Capture One war sehr einfach und mit sehr vielen BUGS versehen. 2-3 Jahre später kam die Nachricht, dass Media Pro nicht weiterentwickelt wird und direkt danach, dass es auch nicht mehr verkauft wird. Katalog in C1 war zwar immer etwas besser, vor allem hatte man viele der Anfangsprobleme behoben. So habe ich irgendwann auch mein Media Pro Katalog nach Capture One Katalog konvertiert und es war auch einige Zeit alles super. Mich hatte auch nicht wirklich sehr interessiert wie Capture One mit den Metadaten umgegangen ist. Ich habe mir darüber einfach keine Gedanken gemacht.

Inzwischen gab es die Version 11 oder 12 und es kam unter Windows ein BUG welches bis heute (etwa 5 Jahre später!) immer noch nicht behoben ist. Am Anfang hatte ich noch die Hoffnung, dass etwas passieren wird. Irgendwann habe ich die Hoffnung aufgegeben und bin wieder auf Sessions umgestiegen. Dieses BUG betrifft nur die Windows Version und nur Katalog. Es ist so, dass Capture One nicht die Einstellungen die man in der Software getroffen hat berücksichtigt. Nach einem Start der Software, wenn man z.B in ein Smart Album (Intelligentes Album) wechselt, wird versucht für jede Datei die Metadaten aus XMP zu lesen. Und das eben auch wenn in den Einstellungen das nicht so eingestellt ist. Damit dauert es beim ersten mal immer unheimlich lange. OK das ganze fängt an zu nerven, wenn man schon etwas größeren Katalog hat. Vorher sieht man das alles aber es geht mit heutiger Hardware so schnell, dass es nicht weiter stört. Es gab also nur den Weg - ganz weg von Capture One oder zurück zu Sessions. Ich hatte mich für die zweite Variante entschieden.
Für die Verwaltung habe ich mir Photo Supreme ausgesucht. Es ist bis heute die einzige mir bekannte Software die zumindest grob die Bearbeitungen von Capture One anzeigen kann (neben Lightroom und DxO Phopto Lab). 
Vielleicht musste ich meine komplette Vorgehensweise neu gestalten und alles neu überlegen. Dazu bin ich aber glaube ich inzwischen einfach zu faul bzw. das kostet wieder Zeit und ob man es richtig gemacht hat, weiß man erst einige Monate später.
Die letzte Jahre merkte ich, dass ich zwar so weit alles machen kann mit C1 und Photo Supreme aber mein Workflow doch kompliziert und langsam ist. 

Zunächst lese ich eben alle Fotos sowohl in Photo Supreme wie auch Capture One Session ein. Hintergrund dazu - Photo Supreme erstellt dann die XMP Dateien, in C1 sortiere ich aus, bewerte und bearbeite  schon ganz grob einige Bilder die mir aufgefallen sind.
Alle Bilder die aussortiert werden, bekommen bei mir Farbe Violett. C1 kennt den XMP Status "Rejected" bzw in XMP "Rating= -1" nicht. Nach dem ich so weit fertig bin, lese ich mit eigenem Skript die C1 Session-Datenbank und lasse passend mit ExifTool die Sachen in die XMP Dateien schreiben. C1 lasse ich keine Metadaten schreiben. Das hat 2 Gründe:
1. Hierarchische Stichwörter werden in "alter" Notation geschrieben 

Herkunft
Herkunft|Europa
Herkunft|Europa|Deutschland
Herkunft|Europa|Deutschland|Nordrhein-Westfalen
Herkunft|Europa|DeutschlandNordrhein-Westfalen|Köln

 

Die neue Notation ist: einfach

Herkunft|Europa|DeutschlandNordrhein-Westfalen|Köln


2. Beim z.B Export eines Bildes in ein anderes Format werden die Stichwörter an 2 Stellen geschrieben was dazu führt, dass die später nicht veränderbar sind. (OK jetzt hatte Phil - Entwickler von ExifTool eine Lösung in ExifTool eingebaut die in so einem Fall doch die löschen kann. Probiert habe ich es jetzt nicht, da ich eben das Schreiben in C1 abgeschaltet habe)

Also das ganze Suchen, Bewerten, Bearbeiten usw. findet an sich in C1 statt. Nur am Ende lese ich die Datenbank aus, verändere einige Sachen und lasse alles in die XMP Dateien schreiben. Danach werden die Änderungen von Photo Supreme eingelesen.

Das ganze kostet einfach Zeit. Dazu kommt wohl irgendeine extra Entrauschungssofteware (DxO, Topaz oder ON1) die zuerst eine DNG Datei produziert. Da auch hier Ärger vorprogrammiert ist (Topaz ignoriert einen Teil der Metadaten. Man will daran arbeiten aber wann eine Lösung kommt weiß man nicht), muss später die Verwaltungssoftware Stichwörter, Sterne und andere Metadaten von der org. cr3 bzw. XMP Datei ins DNG schreiben.

Von Bildergebnissen spricht mich nach wie vor C1 am besten an. Farben, Schärfe und auch Rauschreduzierung finde ich sehr gut gelöst. Und zwar, weil der Hersteller sehr viel Zeit damit verbringt und ohne dass man selbst ein Regler betätigt hat schon sehr viel passt.
Vielleicht habe ich einfach Adobe Idee nicht verstanden, ich finde die Ergebnisse eben ohne dass man selbst Hand angelegt hat deutlich schlechter. Nicht falsch verstehen an der Stelle. Es betrifft bei weitem nicht jedes Bild. Und es sind vielleicht auch nur Nuancen (zumindest bei meinen schlechten Augen) die man bei 100% sieht.
Es sind also für mich insgesamt mehrere Optionen offen die ich aber spätestens bis zum Jahresende irgendwie lösen/ bestimmen will.

1. Alles bleibt so wie es ist (mit den für mich bekannten Kanten und Ecken)
2. Ich wechsle zumindest teilweise (Desktop) auf Apple und habe dann das Problem mit dem Katalog unter C1 nicht. Handling von Metadaten bleibt bestehen
3. Ich mache den Wechsel zu ON1 Photo RAW. Die Ergebnisse sind nicht schlecht und mit NoNoise ist das Preis-Leistungsverhältnis sehr gut. Allerdings hat die Software sehr rudimentäres Datenbank der dazu schon mal Kaputtgehen kann ohne das man es auch reparieren kann. Es ist nicht wie der "Rest der Welt" auf SQLite basierend sondern  ist eine Eigenentwicklung. Hinzu kommt auch, dass mit Metadaten auch nicht besonders gut umgegangen wird. Man will daran arbeiten, aber da ich die Software auch schon länger kenne, weiß ich dass die Priorität eindeutig "Jedes Jahr neue Version mit neuen Features" liegt und nicht "wir lassen die Software jetzt stabilisieren und beheben die Fehler die uns User gemeldet haben". Und zum Schluss - es gibt keine Möglichkeit aus anderer Software z.B eben Photo Supreme ein Bild zum Bearbeiten zu übergeben.
Das ganze wäre also nicht einfacher.
4. Kompletter Wechsel zu Adobe. Das Abo habe ich eh. LR Datenbank ist schon so weit OK und durch die LUA Schnittstelle lassen sich auch kleine Hifs-Plug-Ins schreiben.
Zumindest dann wenn ACR/ LR eine durch Fremdsoftware CR3 die ins DNG konvertiert ist bekommt, sehen die Farben, schärfe für mich deutlich besser aus. Da ich für die Verwaltung Photo Supreme (oder seit einiger Zeit IMatch) habe, wäre mir sogar lieber auf LR zu verzichten. Das Problem dabei - ACR kann nicht mit Wacom Tablett zusammenarbeiten. Und für Bearbeitung finde ich doch den Stift deutlich angenehmer als Maus.
Mit dem kompletten Wechsel auf Adobe + (Topaz, PureRAW oder NoNoise) würde sich mein Workflow deutlich vereinfachen und hätte auch einige EUR gespart. Das allerdings auch hat seinen Preis. Wie ich im Eingang geschrieben habe - die Ergebnisse von ACR/ LR alleine finde ich schlechter als von C1. Also am Ende doch wieder ein Kompromiss 🙂

Ich gebe auch gerne zu - wenn ich mich von den "schön, sauber" geschriebenen Metadaten verabschieden würde, wäre sicherlich auch einiges einfacher. Das fällt mir aber mit der Zeit einfach schwer, die sehr lang "erkämpfte" Ordnung einfach aufzugeben.

Von den 4 aufgeschriebenen Möglichkeiten sind für mich Punkt 3 und 4 im Rennen. Es ärgert mich schon so lange das langsame Workflow, dass es irgendwie mir unvorstellbar erscheint einfach dabei zu bleiben. Mac kaufen - ja klar, kann ich. Nur das löst auch nicht alle Probleme und bringt auch neue mit.
ON1 Photo RAW bietet unheimlich viele Möglichkeiten und selbst wenn ich über etwa 50EUR /Jahr für ein Update zahlen soll, ist das schon deutlich weniger als Adobe Abo mit Aktionen usw.

Adobe - damit hätte ich wirklich sehr viele Probleme auf ein Schlag beseitigen können. 

Das sollte für erstes reichen. Lange Vorgeschichte und kurze knackige Essenz wieso ich überhaupt was Ändern will. gerne lese ich Kritik bzw. lasse mir schwächen oder sonst was in meiner Vorgehensweise/ Überlegungen aufzeigen. Sicherlich sind hier keine 100% Details genannt, daher mag auch das eine oder andere etwas Wirr erscheinen.

 

Schöne Grüße

Robert

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Ich sehe da keine Vewirrung!

Den für sich selbst geeignetsten Weg zu finden ist vielmehr eine Herausforderung. Eigene Anspüche und Softwareangebote am Markt müssen in Einklang gebracht werden. Hier gilt es die jeweils passende Lösung für die eigenen Belange zu finden. Diese sind nicht zwingend deckungsgleich mit denen andere User.

Ich selbst bin für mich derzeit auch am sondieren welchen Weg ich künftig gehen werde.  Bei geänderten Anforderungen kommen halt möglicherweise neue Lösungen in Frage. Mal schauen wie es sich entwickelt.

 

 

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Vielen Dank @Robbi für deine sehr informativen Beweggründe.

Natürlich ist es so, dass jede/r als auch jedes Unternehmen immer wieder überprüft oder überprüfen muss, ob die eingesetzte Software bzgl. Qualität, Preis, Workflow noch immer geeignet ist oder aber ob es bessere gibt.

Da ich nachgefragt habe und selber auch immer wieder auf dem Weg bin, etwas zu meiner "Bildverarbeitungshistorie" (hierzu musste ich etwas in meinen Rechnungsarchiven blättern):

Seit November 2002 (!) fotografiere ich nur noch digital (anfangs mit Canon 60D und ab März 2003 mit 10D). Heute mit zwei R5 und eine R3.

Für die Raw-Verarbeitung hatte ich seit 2005 den "Raw-Shooter" der Firma Pixmantec (aus Copenhagen 🙂 ) im Einsatz. Diese Firma wurde von Adobe gekauft und das Produkt ging in Lightroom über. Dafür haben alle Raw-Shooter Besitzer von Adobe im Jahr 2006 Lightroom Version 1.0 kostenfrei erhalten.  Seit dieser Zeit nutze ich Lightroom und Photoshop (bei all den Möglichkeiten der Raw-Konvertierer kommt man einer Bildverarbeitung wie Photoshop, Affinity Photo, ... nicht vorbei).

Bis heute nutze ich Lightroom insbesondere für die Verwaltung der Bilder als Datenbank-Maschine. Auch aus Capture One erzeugte Bilder landen (auch heute noch) in Lightroom. Hierzu kopiere ich den Bilder aus .../Output in einen neuen Ordner, den ich dann in Lightroom importiere. Ich nutze in Capture One nur Sessions. Die fertige Session wird dann komplett auf einem NAS-System nach Datum abgelegt.

Nun zu Capture One: 

In meinen Unterlagen fand ich, dass ich im Jahre 2010 ein Upgrade von Version 3 auf Version 5 gemacht habe. Seit diesem Zeitraum nutze ich parallel zu Lightroom auch Capture One. Insbesondere für die Entwicklung der Bilder, da die Qualität (Farben, Schärfe, Rauschen, ...) meiner Meinung nach (hier gibt es sicherlich auch andere Meinungen) von C1 besser ist als die Qualität von LR.

Ab dem Jahr so etwa 2019 änderte sich das für mich: Ich bin schrittweise von Canon EF auf R umgestiegen (über die R auf heute 2xR5 und R3). Bis auf das EF 11-24mm nutze ich heute sechs weitere RF Objektive (Trinity, RF 85 1.2, 100 Makro, 100-500). 

Hier wurde es bei C1 plötzlich dunkel. Meine Linsen wurden anfangs alle nicht von C1 unterstützt. Gerade bei den RF 15-35 und RF 24-70 2.8 ist die "Generic" Unterstützung im Weitwinkelbereich katastrophal. Da auch in den Support-Foren von C1 die Wünsche nur aufgenommen wurden, aber nichts passierte, erdreistete ich mich im Herbst 2021 einen kritischen Brief an Rafael A. Orta, den CEO von Capture One, zu diesem Thema zu schreiben. Er versprach in seiner Antwort, auch die Canon RF Objektive schrittweise zu unterstützen, deren Umsetzung ich inzwischen größtenteils bestätigen kann.

Aufnahmen mit ISO größer oder gleich 3.200 lasse ich prinzipiell über DXO laufen und die erzeugten DNGs (nur Entrauschen und Objektivkorrektur) werden dann in Lightroom oder C1 importiert und dort weiter verarbeitet.

Abhängig von dem Auftrag nutze ich manchmal Lightroom und manchmal C1. C1 macht die bessere Schärfe und Farben, Lightroom zieht seine Vorteile beim Ausrichten und bei der neuen (automatischen) Motiverkennung und der motivangepassten Verarbeitung. Das geht (für mich) schneller als neue Ebenen in C1.

Wie gesagt, am Ende landen alle Ergebnisse in Lightroom. Blöd ist dabei, dass C1 seine Stichworte, wie du @Robbi richtig fest gestellt hast, nicht nur hierarchisch, sondern jede Ebene einzeln produziert. Die zusätzlich erzeugten Stichworte lösche ich dann bei Gelegenheit mal manuell in Lightroom.

Ansonsten arbeitete ich bis 2015 unter Windows und seit 2015 auf Mac. Das ist in diesem Fall für mich aber unabhängig von den eingesetzten Software Produkten.

 

 

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Hallo Achim,

vor 3 Stunden schrieb ac-vision:

Aufnahmen mit ISO größer oder gleich 3.200 lasse ich prinzipiell über DXO laufen und die erzeugten DNGs (nur Entrauschen und Objektivkorrektur)

DxO PL oder DxO PureRAW? 

vor 3 Stunden schrieb ac-vision:

nd bei der neuen (automatischen) Motiverkennung und der motivangepassten Verarbeitung.

Die finde ich schon genial. Vermutlich mit der ganzen AI/ KI hat man ein Level erreicht wo plötzlich wirklich bald Sachen möglich werden von den wir noch vor kurzem gar nicht träumen wagten.

vor 3 Stunden schrieb ac-vision:

Die zusätzlich erzeugten Stichworte lösche ich dann bei Gelegenheit mal manuell in Lightroom.

Ja kann man machen. Das ist dann etwas was ich nicht mehr machen will 😛

vor 3 Stunden schrieb ac-vision:

Bis heute nutze ich Lightroom insbesondere für die Verwaltung der Bilder als Datenbank-Maschine. Auch aus Capture One erzeugte Bilder landen (auch heute noch) in Lightroom. Hierzu kopiere ich den Bilder aus .../Output in einen neuen Ordner, den ich dann in Lightroom importiere.

Ich nutze die Sessions anders. Zum einem importiere ich nie Bilder in eine Session. Arbeite immer nur mit verlinkten Bildern. Wäre es nicht "einfacher/ schneller" in Deinem Fall  den Output im Bilderordner zu erstellen und somit je nach Einstellung würden dann die erzeugte Bilder automatisch im LR landen?

Robert

Schöne Grüße

Robert

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Hallo Robert

zu deinen Fragen / Anmerkungen:

DXO. Ich nutze eigentlich PL (Version 5). Ich komme mit den Farben von DXO nicht klar. Insbesondere die Rotsättigung ist mir oft zu stark.  Deshalb nutze ich in der Regel nur die optischen Korrekturen und die Rauschreduzierung. Erstelle dann ein DNG und habe in C1 und LR jeweils ein Preset, um in den jeweiligen Hauptapplikationen dann die optischen Korrekturen und die Schärfung auf 0 zu drehen und dann die anderen Korrekturen vorzunehmen.

PureRaw habe ich in der Version 1. die ist aber auf meinem MacBook sehr langsam. Außerdem unterstützt sie die R3 nicht. 79 Euros für dIe Version 2, wobei ich PL5 habe, ist m.E. Zu teuer.

Ja die AI/KI sind schon hoch interessant!

Bisher trenne ich die Raws  sauber zwischen Lightroom und C1. Wichtig ist, nicht irgendeine Teilentwicklung in Lightroom schon einmal zu machen (Crop) und dann in C1 weiter zu arbeiten. In den .xmp-Dateien überträgt C1 dann auch die LR Anpassungen und der Crop wird dann später in LR doppelt gemacht. Die Output-Ergebnisse könnte ich natürlich auch direkt in die Dateien generieren, in denen sie später auch in LR stehen, oder in den von LR überwachten Ordner. Das werde ich mir noch einmal überlegen. Ich möchte natürlich gerne verhindern, dass .xmp Dateien zwischen LR und C1 vermischt werden. Deshalb lese ich auch die C1 Raws nicht in LR ein. Die Session schiebe ich dann per Finder (Windows Explorer) auf mein NAS System.

Viele Grüße

Achim

 

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Hallo Robert,

ich bin mal gespannt, wie sich die Preisentwicklung von C1 im Herbst dieses Jahres aussehen wird, C1 Version 23. Die Zusatzprodukte C1 Live und C1 iPad gibt es nur noch als Abo-Version. Ich vermute, dass C1 - wie Adobe / Microsoft Office / ... - zeitnah auch nur noch als Abo zur Verfügung stehen wird. Bisher habe ich C1 meistens jährlich als Upgrade der Kaufoption erstanden.

Für mein letztes Adobe Foto Abo habe ich bei Amazon 74€ bezahlt und damit nur ⅓ der Kosten des Jahresabos von C1.

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Hallo Achim,

vor 9 Stunden schrieb ac-vision:

DXO. Ich nutze eigentlich PL (Version 5).

Dann muss ich mal gucken wie man das genau machen kann, dass ein selbst erstelltes Preset direkt bei jedem RAW angewandt wird.

vor 9 Stunden schrieb ac-vision:

Wichtig ist, nicht irgendeine Teilentwicklung in Lightroom schon einmal zu machen (Crop) und dann in C1 weiter zu arbeiten.

Dazu brauchst Du keine Angst haben. C1 schreibt keine Entwicklungseinstellungen in XMP Dateien. C1 hat dazu im Bildverzeichnis ein Unterverzeichnis "CaptureOne" in dem weitere Verzeichnisse sich befinden und  für die Entwicklung werden *.cos, *.cof, *.comask Dateien erstellt.
 

vor 8 Stunden schrieb ac-vision:

Ich vermute, dass C1 - wie Adobe / Microsoft Office / ... - zeitnah auch nur noch als Abo

Die Vermutung habe ich auch.  Nur mit der Preisgestaltung würde sich die Firma quasi selbst disqualifizieren. Selbst wenn sie ein Abo erstellen mit den 3 Produkten - wäre das glaube ich für sehr, sehr viele Leute (meist privat oder eben selbständige)  sofortiges aus bedeuten. Für den Markt als solches wäre es nicht gut, aber an der Preisschraube für Updates drehen die quasi Jahr für Jahr. Das Update auf v22 habe ich schon gar nicht gekauft. Ich hatte mir zwar überlegt, dass ich ew. die v23 kaufe aber das auch abhängig davon was da so drin sein wird und was das Update kosten wird.
Ich hatte vor einigen Wochen tatsächlich da gefragt wie es mit dem Abo aussieht. Für mich kriegen die selbst das nicht zu Adobe Konkurrenzfähig.

Immer und immer wieder schaue ich auf eher im deutschen Raum unbekanntes ON1 Photo RAW.  Umfang und Preis finde ich schon wirklich sehr erstaunlich. Auch da sind mit der letzter Version diverse KI Module deutlich aufgewertet worden.

Aber insgesamt - ich glaube kurz oder lang werden alle Firmen nur Abos anbieten. An sich habe ich ganz nüchtern betrachtet nicht so ein Problem damit. Ich sehe eher die Probleme später, also wenn Abo beendet ist. Was gibt/ bietet so eine Firma dann den ehem. Kunden an. Bei Adobe hat man immer noch funktionierendes LR Katalog. OK ohne Maps und bearbeiten kann man auch nicht. Aber alles das was man bis dahin hatte hat man nach wie vor im Zugriff und kann drucken, exportieren usw. Bei C1 ist dann alles aus. Kein Katalog/ Session lassen sich mehr öffnen.
-- Vielleicht habe ich ganz falsche Vorstellung von dem Ganzen, aber ich denke mir immer - ich weiß doch noch wie meine Oma 1-2 mal im Jahr alte Kartons rausgeholt hat mit gefüllt tausenden von Fotos. Fotos ohne Qualitätsansprüche - Erinnerung was alles was zählte. Und so denke ich mir auch - vielleicht wenn ich schon ganz, ganz alt bin schaue ich mir eben auch die Fotos an, die heute ich für nicht interessant erachte und deswegen ggf. sind sie nicht bearbeitet. Später bekommt das eine oder andere einfach diesen Erinnerungswert was plötzlich viel wichtiger wird als Qualität.
 

Robert

Schöne Grüße

Robert

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Moin,

nach etlichen Stunden die ich mit weiteren Tests und Versuchen verbracht habe, kommt irgendwie doch immer mehr und mehr, dass Es am Ende doch einfach DxO mit LR sein wird.
Ich hatte im Kopf irgendwie die "naive" Vorstellung ew. DxO PL quasi als künftiger RAW Konverter zu nutzen. Also als ersten Step im Workflow alle Bilder durch DxO mit dem Preset was ich erstellt habe eine DNG Datei zu machen. Damit könnte ich vermutlich viele Jahre mir Capture One Updates sparen (so fern diese noch geben wird), weil diese mit DxO schon "Vorverarbeitet" wären.
Leider gibt es bei dieser Vorgehensweise 1 großes Problem. Und obwohl ich das wusste, man ist vergesslich. Also Stand jetzt unterstützt C1 die R7 nicht. Wenn jetzt DxO eine DNG Datei erstellt, interpretiert C1 als "Allg. DNG Format" ohne irgendwelche Spezifische Sachen für die Kamera. So weit so gut. Nur wenn ich dann ein Update kaufe, welches die Kamera unterstützt werden sofort alle bearbeitete Bilder verändert, weil plötzlich C1 die Kamera erkennt und aus dem Linealen DNG das Kameramodel ausliest und für sich entsprechend interpretiert.
Dazu gab es schon vor einigen Jahren Theater als ein nicht unbekannter Blogger/ Youtuber sich aufgeregt hat, dass C1 plötzlich und völlig unerwartet seine Leica unterstützt und aus dem "allg. DNG" ein Kameraspezifisches Profil wurde und alle Bearbeitungen waren für die Tonne.
C1 hatte damals das Vorgehen verteidigt und gesagt, dass es im Sinne von Kunden wäre und ..... "bla bla". 

Also keine tolle Vorstellung, vor allem wenn man eben die eigene Vergesslichkeit bedenkt und plötzlich steht man da und wundert sich warum plötzlich alles anders ist.

Aber das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Bis Ende '22 sind noch einige Monate Zeit.

bearbeitet von Robbi

Schöne Grüße

Robert

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@Robbi Du hast mich dazu gebracht, einen Vergleich einiger Konverter zu machen. Es ist aufs Schnelle gemacht. Die Beschreibung steht auf den Ausschnitten aus dem Bild - immer 100% Crop vom Vollbild mit R5 / ISO 12800. Mal zum angucken 1- Ausschnitt aus dem org. JPG aus der Kamera (keine Korrekturen oder Entrauschung) Neutrale Einstellung der Kamera, dann 9 Beispiele der Konvertierung, entweder direkt zu JPG oder über DNG mit anschl. Bearbeitung (ACR/Photoshop). Canon EOS R5 • 1/500s •  f/6.3 • ISO 12800 • 150-600mm F5-6.3 DG OS HSM •  @600.0 mm  • 1463 x 7120px,  4.4 MB                       

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... und hier dazu noch die drei Bilder zusammen, die eigentlich Sinn machen. Canon EOS R5 • 1/500s •  f/6.3 • ISO 12800 • 150-600mm F5-6.3 DG OS HSM •  @600.0 mm  •
1463 x 2148px,  1759 kB

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Nur Entrauschen und manuelle Schärfekorrektur. Farbunterschiede brachten die  Konverter in Voreinstellung.

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vor 7 Stunden schrieb allkar:

 Du hast mich dazu gebracht

😂🔝

vor 7 Stunden schrieb allkar:

und hier dazu noch die drei Bilder zusammen, die eigentlich Sinn machen

Also ich hätte in der Rheine noch das Bild mit DxO PL gesehen. Da sind die Dachziegel nicht so scharf aber das müssen sie auch nicht.
Bei Topaz ist es irgendwie nicht das erste mal, wo ich sehe, dass sie ganz andere Farben haben als andere Programme. Gerade ganz Links sieht fällt der Unterschied extrem auf.

Ich glaube die AI/ KI Technologien machen schon verdammt guten Job. Das "Problem" von Topaz ist wohl, dass sie LibRAW verwenden für die RAW Konvertierung. Andere Programme haben eben eigene Engine und Erfahrungen in dem Bereich. Aber auch da ist das letzte Wort nicht gesprochen. Topaz mit Photo AI geht wieder ein kleines Stück weiter. Die 3 Programme (DeNoise, Sharpen und Gigapixel) sind ein eins zusammengefasst und nach Analyse des Bildes werden 2 oder 3 davon angewandt.

 

Schöne Grüße

Robert

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vor 1 Stunde schrieb Robbi:

😂🔝

Also ich hätte in der Rheine noch das Bild mit DxO PL gesehen. Da sind die Dachziegel nicht so scharf aber das müssen sie auch nicht.
Bei Topaz ist es irgendwie nicht das erste mal, wo ich sehe, dass sie ganz andere Farben haben als andere Programme. Gerade ganz Links sieht fällt der Unterschied extrem auf.

Das sind es zwei mit PL5. Eins mit Direktausgabe als JPG und eins mit dem Umweg über DNG und Adobe (ACR). Es waren einige mehr beim Ausprobieren, mit verschiedenen Einstellungen, allerdings auch sichtbar schwächeren Ergebnissen.

Ich habe auch eine andere Reihe von einem unterbelichtetem Bild, wo die Unterschiede der Konvertierung richtig krass sind. Im Endeffekt sind aber die gleiche Kombinationen als Sieger rausgekommen. Auf der Verliererseite fielen dafür einige andere bodenlos durch, da Entfernen vom Rauschen resultierte dort auch mit Entfernen (stellenweise gänzlich) von Bildstrukturen.  

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Auf welchem Wert habt ihr bei Deep Prime den Luminanzregler stehen? 

Ansonsten verwirrt mich die Testreihe etwas, denn mal wird nachgeschärft, mal nicht. (siehe Vergleich PureRAW und PhotoLab) 
Mit entsprechenden Einstellungen sollte auch das JPG aus der Kamera viel besser hinzubekommen sein. Die Bildbearbeitungssoftware in der Kamera ist schon toll...

Bildberichterstatter, Europareisender, Autor, Lektor, Fototrainer, Weintrinker https://www.facebook.com/akkimoto
Meine nächsten Workshops (der Admin hats erlaubt)
Canon R5/R6 Online-Einstellworkshop - 23.08.2022, 29.08.2022, 12.09.2022, 11.10.2022 | Canon R7/R10 Einstellworkshop - 30.08.2022, 05.09.2022, 13.09.2022 | Die Sache mit den hohen ISO - Rauschen (Online, Systemoffen) - 22.08.2022, 06.09.2022, 10.10.2022, 17.10.022 | Infoveranstaltung zur Fotoreise "Mit Akki unterwegs - Estland" - 07.11.2022

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Es war gezielt mit der neutraler Einstellung aufgenommen. Luminanzregler muss ich nachprüfen. Habe momentan kein Zugriff drauf.  Nachgeschärft wurde nur bei der Kombination mit ACR, aber Du hast Recht. Es wäre besser alles auf gleichem Level zu lassen. Falls die Langeweile aufkommen sollte, werde ich das nachholen.

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